Transparenz
Mehr Transparenz im Verwaltungshandeln und bei der Arbeit in den Räten. Wir wollen mündige und informierte Bürger. Wir wollen kostenlose einfache Zugänglichkeit zu allen öffentlichen Sitzungsprotokollen und klare Regeln was öffentlich und was nichtöffentlich beraten wird. Allzu oft werden Themen in den nichtöffentlichen Sitzungsteil verschoben, die dort nichts zu suchen haben. Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte nur noch mit konkreter Begründung im Einzelfall.
Öffentlichkeit ist ein hohes Gut und dafür setzen wir uns ein.
Für die Gemeinde, nicht für die Partei
Die gute Idee zählt!
Entscheidungen lediglich zum Wohle der Gemeinde unabhängig von Fraktionenzwang und verkrusteten Parteistrukturen. Parteiengezänk und Schuldzuweisungen helfen uns nicht weiter. Das Gemeinwohl bleibt dabei auf der Strecke.
Sachdiskussionen, keine Koalitionen sollen im Vordergrund stehen.
Gestalten statt nur Verwalten
Eigene Ideen der Verwaltungsoberen? Fehlanzeige!
Es wird lediglich verwaltet und vermittelt, z.B. an fremde Investoren.
Verbesserungsvorschläge der Bürger sollen ernst genommen und die besten Ideen prämiert und umgesetzt werden.
Wir wollen den Gestaltungswillen der Bürger unterstützen und nutzen, um unsere Orte lebenswerter zu machen.
Gemeinde für Jung und Alt
Der demographische Wandel ist eine große Herausforderung. Dies zu bewältigen geht nur mit Jung und Alt gemeinsam und mit einem Interessenausgleich beider Gruppen und nicht indem man beide gegeneinander ausspielt.
Wir wollen attraktive Ortszentren mit einladenden Grünflächen und Möglichkeiten zur Freizeit- und Lebensgestaltung für Jung und Alt. Neben Begegnungsstätten für Ältere sollen auch die Interessen der Jugendlichen Berücksichtigung finden. Wir setzen uns für ein Jugendzentrum (JUZ) in jedem Ort ein.
Bezahlbarer Wohnraum für junge Familien
Wir wollen die Attraktivität der Gemeinde für junge Familien steigern durch bezahlbaren Wohnraum und bezahlbare Grundstücke. Indem komplette Neubaugebiete an Investoren vergeben werden, gibt die Gemeinde ihre Planungshoheit auf und verliert ihre Einflussmöglichkeiten auf den Grundstückspreis.
Hier muss die Gemeinde das Heft wieder in die Hand nehmen und ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.
Selbstbestimmtes Leben für Ältere
Wir wollen den älteren Bürgern ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden solange es geht ermöglichen und fordern anständige Pflegeeinrichtungen, wenn dies nicht mehr möglich ist. Wir lehnen renditeorientierte Bauprojekte unter dem Deckmantel des Sozialen ab. Wir wollen nachhaltige Konzepte und keine kurzsichtige Fehlplanung.
Wir setzen uns für ausreichend Pflegeplätze am Wohnort ein.
KiTa-Plätze in ausreichender Menge am richtigen Ort
In den letzten Jahren ist im Bereich der Schaffung von Kapazitäten für Kindergärten- und Krippenplätzen viel falsch gelaufen. Die Verwaltung und die handelnden Parteien haben es nicht geschafft in ausreichendem Maße Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, trotz rechtzeitig vorliegender ausreichender Datenbasis. Darüber hinaus hat man die Bedarfe der einzelnen Ortsteile ignoriert und eine KiTa-Landschaft geplant, die auf Generationen dafür sorgt, dass Kinder von Ortsteil zu Ortsteil gefahren werden müssen, statt an Ihrem Wohnort Betreuungsplätze anzubieten.
Wir setzen uns für über alle Gemeindebezirke gleichmäßig verteilte, am Bedarf orientierte kindgerechte und hochwertige Betreuungsplätze ein.
Attraktive Schulgebäude mit kindgerechtem Umfeld
Wenn man sich manche Schulen anschaut, fühlt man sich in die eigene Kindheit zurückversetzt. Eigentlich sehen die Klassenzimmer dort noch genauso aus wie damals. Es ist zwar an der Gebäudehülle das ein oder andere passiert, in den Gebäuden jedoch größtenteils nichts. Bis auf den Neubautrakt der Kirchbergschule, gibt es hier noch viel Nachholbedarf.
Die Schulen sollten die schönsten und modernsten Gebäude der Gemeinde sein, nicht das Rathaus.
Ortskerne aktiv stärken
Zahlreiche Leerstände und marode Bauten, damit muss Schluss sein. Ein Ausweisen von Sanierungsgebieten alleine bringt nichts außer Ärger für die Betroffenen. Wir benötigen ein aktives Management, das sich um die Gestaltung der Ortskerne kümmert so wie es in anderen Gemeinden selbstverständlich ist. Auch die Marktplätze der einzelnen Ortsteile sollte mehr sein als nur Parkplatz.
Hier wollen wir eine attraktivere Gestaltung unter Einbeziehung der Anwohner.
Echte Bürgerbeteiligung, statt vorgetäuschter Bürgerbeteiligung
Bürgerinformationsveranstaltungen erwecken den Eindruck von Transparenz, oft sind dabei fast alle Dinge schon festgelegt und Änderungen sind nur noch in einem ganz eng vorgegebenen Rahmen möglich. Wir wollen mehr Einflussmöglichkeiten für die Bevölkerung durch frühzeitige Bürgerbeteiligung.
Wir wollen die kreative Einbindung der Bürger bei Projekten, die für einen Ort von außergewöhnlicher Wichtigkeit sind. Schließlich ist es Ihr Ort.
Ansiedlung von kleinen und mittleren Gewerbebetrieben bei sparsamem Flächeneinsatz
Es müssen Anreize zur Ansiedlung von gesunden Gewerbebetrieben geschaffen werden, allerdings nicht ohne die Verträglichkeit mit den Wohnstandorten zu vernachlässigen. Große Industriegebietsphantasien in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung gehören für uns nicht zu einer nachhaltigen Gewerbepolitik. Ebenso wenig flächenintensive Nutzungen auf landwirtschaftlich genutzten Gebieten, die keine nennenswerte Wertschöpfung oder Arbeitsplätze bieten.
Vor Neuerschließung von Flächen muss erst der Leerstand in den Gewerbegebieten beseitigt werden.
Traditionen pflegen und Vereine stärken
Traditionen sind identitätsstiftend und wichtig für das Dorfleben. Dazu gehören auch die Vereine. Sie machen die Hauptarbeit und sind für ein lebendiges Dorf unabdingbar.
Wir möchten die Vereine dabei unterstützen und sie entlasten sowie Planungssicherheit für die großen Volksfeste in den Gemeindebezirken, die durch immer höhere Auflagen und Kosten von Jahr zu Jahr schwieriger durchzuführen sind.
Orte verschönern
Jeder kennt die schönen Seiten der Orte aber es gibt auch hässliche. Dass wegen finanzieller Vorgaben kein Handlungsspielraum existiert, lassen wir nicht gelten.
Seien es verdreckte Containerstandorte, vermüllte Bereiche oder lieblos gestaltete öffentliche Flächen. Hier kann auch mit wenig Geld viel gemacht werden. Dafür wollen wir uns einsetzen.
Einer oft beobachteten zunehmenden Vermüllung muss mit einem fundierten, jedem bekannten und veröffentlichtem Reinigungsplan für die neuralgischen Punkte der Gemeinde begegnet werden.
Vermüllung in den Gemeindebezirken ist ein Organisationsproblem, das beseitigt werden muss.
Nachhaltige und sichere Verkehrskonzepte
Wir wollen sichere Fuß- und Radwege für alle und sichere Schulwege für unsere Kinder. Bekannte Gefahrenpunkte sollen nach Möglichkeit entschärft werden und verkehrsbelastete Bereiche nach Möglichkeit beruhigt werden. Dazu gehören auch die Hauptstraßen und der Lärmschutz.