In der Gemeinde Schwalbach wurden in der letzten Zeit viele Bauprojekte in den Räten besprochen. Unter den Herausragenden waren unter anderem auch das potentielle Neubaugebiet „Quartier Felsacker“, der geplante REWE-Markt in Verbindung mit einem Drogeriemarkt in Schwalbach, das potentielle Gewerbegebiet Hild III und die Kinderkrippe Pusteblume. Einige dieser Projekte wurden kontrovers diskutiert, wie es in demokratischen Prozessen richtig und wichtig ist.
Der Ausgang für das „Quartier Felsacker“ ist offen. Für uns als UWG ist klar, dass es ohne eine soziale Komponente von uns keine Zustimmung für die Schaffung von Bauland gibt.
Der Bebauungsplan für den geplanten REWE- und Drogeriemarkt wurde schnell aufgestellt. Das geplante Projekt umzusetzen liegt seitdem in der Hand des Grundstückseigentümers.
Das potentielle Gewerbegebiet Hild III zu erschließen, damit ein Speditionsbetrieb den Großteil der Flächen für sich in Anspruch nimmt ohne nennenswert Arbeitsplätze zu schaffen und mit wenig Aussicht auf merkliche Gewerbesteuereinnahmen, lässt sich mit einer nachhaltigen Bodenpolitik nicht vereinbaren. Das Projekt damals abzulehnen war richtig.
Der Standort der Kinderkrippe Pusteblume für 88 Krippenkinder ist für uns eine denkbar schlechte Wahl. Die Nähe zur Hochspannungsleitung und die Ortsrandlage, die nur mit dem Auto zu erreichen ist, sind die wesentlichen Gründe. Deswegen waren wir gegen diesen Standort zudem es besser geeignete gab. Der Standort im „Quartier Felsacker“ gehörte nicht dazu. Davon konnte sich der gesamte Bauausschuss bei einer Ortsbegehung überzeugen.
Es ist nicht überraschend, dass diese Projekte im aktuellen Flyer von Bürgermeisterkandidat Uwe Jung (AfD) beworben werden.
Das Gelände des potentiellen „Quartier Felsacker“, das Gelände des geplanten REWE- und Drogeriemarktes sowie das Gebäude A für einen möglichen Kindergartenstandort im „Quartier Felsacker“ sind dem Firmengeflecht von Uwe Jung zuzuordnen. Im potentiellen Gewerbegebiet Hild III hat Uwe Jung ein Vorkaufsrecht auf 10.000 m² Fläche.
Wie das Firmengeflecht aussieht und welche Rolle die Lebensgefährtin von Uwe Jung spielt, die auf Listenplatz 1 von „Die Linke“ kandidiert, zeigt das Schaubild.

Äußerungen von Seiten dieser Parteien und deren Bewerber im aktuellen Wahlkampf sollten immer in diesem Kontext betrachtet und bewertet werden.
Ob die Kandidatur von Uwe Jung als Bürgermeister und Ratsmitglied für die AfD und die seiner Lebensgefährtin Zeyneb Yüksel für „Die Linke“ den Interessen der Gemeinde Schwalbach dienen oder doch persönliche Interessen im Vordergrund stehen, können Sie für sich durch Ihr Kreuz am 9. Juni selbst entscheiden.
Die intensiven Verbindungen von Uwe Jung zu „Freie Wähler / Freie Bürgerliste (FW/FBLS)“ sind hinlänglich bekannt.

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Am 9. Juni 2024 sind Kommunalwahlen. Unterstützen Sie die Unabhängige WählerGemeinschaft UWG mit Ihrer Stimme für den Orts- und Gemeinderat.